Lehrplan
- 9 Abschnitte
- 34-Lektionen
- unbegrenzt
- 1. EinleitungEinführung1
- 2. Warum Sport für die Regeneration wichtig ist6
- 3. Die Bedürfnisse der VoTs verstehen4
- 4. Ethische und Sicherheitsprinzipien7
- 5. Traumasensible Sportpraxis7
- 6. Gestaltung inklusiver und effektiver Sportaktivitäten4
- 7. Selbstfürsorge und berufliches Wohlbefinden4
- 8. Ressourcen und Links1
- 9. FEEDBACK1
5.5 Kurze Zusammenfassung
Kurzgefasste Erkenntnisse
Sicherheit hat immer oberste Priorität:
Schaffen Sie vorhersehbare Routinen, eine ruhige Umgebung und klare Kommunikation. Physische und psychische Sicherheit sind die Grundlage; ohne sie kann Heilung nicht beginnen.
Wahlfreiheit gibt die Kontrolle zurück:
Bieten Sie in jeder Phase vielfältige Teilnahmemöglichkeiten an. Lassen Sie die Betroffenen selbst entscheiden, wie intensiv die Intervention sein soll, ob sie sich mit anderen zusammentun und wann sie sich ausruhen möchten. Wiederholte Wahlmöglichkeiten stärken das Gefühl der körperlichen Selbstbestimmung, das durch Menschenhandel zerstört wird.
Vertrauen entsteht durch Beständigkeit, nicht durch Perfektion:
Seien Sie pünktlich, halten Sie Ihre Zusagen ein, beenden Sie die Sitzungen planmäßig und kommunizieren Sie Änderungen im Voraus. Ihre Verlässlichkeit wirkt dem Trauma der Verlassenheit entgegen.
Rückzug und Zögern sind als Signale zu verstehen, nicht als Versagen:
Erstarren, Schweigen, Dissoziation oder Nichtteilnahme sind Traumafolgen, kein Zeichen mangelnden Engagements. Reagieren Sie mit Mitgefühl, reduzieren Sie die Intensität und bieten Sie Unterstützung an, die Halt gibt.
Einwilligung gilt für alles, sogar für ein High-Five:
Fragen Sie vor jedem Körperkontakt oder jeder Annäherung um Erlaubnis. Verwenden Sie immer wieder Formulierungen, die die Einwilligung fördern, um Betroffenen zu vermitteln, dass ihre Grenzen wichtig sind und ihr Körper ihnen gehört.
Zusammenarbeit heilt; Konkurrenz kann schaden:
Gestalten Sie Aktivitäten, die Verbundenheit und Zugehörigkeit fördern, anstatt Rangordnung oder Sieg zu etablieren. Vermeiden Sie Situationen mit hohem Leistungsdruck, die bei Betroffenen Scham oder übermäßige Wachsamkeit auslösen könnten.
Jede Trainingseinheit mit Erdung und Achtsamkeit abschließen:
Beenden Sie das Treffen niemals abrupt. Nutzen Sie 5–10 Minuten für Atemübungen, Dehnübungen oder ruhige Reflexion, um den Teilnehmern den Übergang von der Erregung zur Ruhe zu erleichtern, und erinnern Sie sie daran, wann Sie sich wiedersehen werden.
